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Abenteuer Kongo

600 Euro Spenden für den guten Zweck

 

 

An der Realschule Vilsbiburg ist es mittlerweile eine liebgewonnene Tradition: Pater Manfred Oßner nahm die 7. Klassen auch in diesem Jahr mit auf eine beeindruckende Reise in den afrikanischen Regenwald. An zwei Tagen berichtete er zwei Stunden lang von seinem Leben in einer entlegenen Missionsstation, die nur einmal pro Woche mit dem Boot erreicht werden kann.

Die Schüler staunten über die Vielfalt des Kongos: Häuser werden dort aus Ästen und Palmblättern gebaut, und neben Kaffee oder Maniok wachsen sogar bunte Bananen in Blau oder Rot. Während die kulinarischen Besonderheiten wie fingerdicke Maden oder Affenköpfe für lautes Entsetzen sorgten, beeindruckte die Kreativität der kongolesischen Kinder. Da es kein gekauftes Spielzeug gibt, basteln sie sich Autos, Puppen und sogar Fußbälle aus dem Saft des Kautschukbaumes einfach selbst.

Doch Pater Manfred sprach auch über die harten Bedingungen, besonders die mangelhafte medizinische Versorgung. Ohne Geld für Ärzte oder Impfungen führen einfache Brüche oder Krankheiten wie Kinderlähmung oft zu lebenslangen Behinderungen. Um hier zu helfen, zeigten die Vilsbiburger Schüler und Lehrer großen Einsatz: Insgesamt wurden 600 Euro gespendet. Mit diesem Geld werden nun Schulbücher, Stifte und umgebaute Fahrräder für Menschen mit Gehbehinderung finanziert. Ein Vormittag, der zeigte, wie viel man gemeinsam bewegen kann.


Julia Schreiegg


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