Auch hinter der Maske wird vorgelesen

Magdalena Huber gewinnt den Lesewettbewerb der 6. Klassen

Unter etwas erschwerten Bedingungen fand heuer an der Realschule Vilsbiburg der Lesewettbewerb der 6. Klassen statt: Durch die Maskenpflicht galt es für die Vorleser mehr als in den Jahren zuvor, die Zuhörer durch eine laute, klare Aussprache und den nötigen Augenkontakt in den Bann der Geschichte zu ziehen.

Dass sie das können, haben folgende sechs Schülerinnen und ein Schüler in etlichen Vorlese- und Schmökerstunden in den letzten Wochen bewiesen und konnten sich als Klassensieger durchsetzen: Jakob Kiermeier (6 a), Helena Sauer (6 b), Johanna Velat (6 c), Susanne Grünäugl (6 d), Magdalena Huber (6 e), Hanna Niedermeier (6 f) und Johanna Wimmer (6 g).

Am 2. Dezember traten die sieben Finalisten dann an, um den Schulsieger zu ermitteln. Auch hier waren die veränderten Bedingungen aufgrund der Pandemie deutlich zu spüren: Wurde in den letzten Jahren traditionell in einem großen Rahmen vor den 5. Klassen als Zuschauer vorgelesen, bestand der Zuhörerkreis in diesem Jahr lediglich aus der Jury, welche aus den vier Deutschlehrkräften Angelika Goldmann, Daniel Klinger, Kerstin Spieß und Stefanie Weindl bestand.

Im ersten Teil des Wettbewerbs galt es, eine eingeübte Stelle aus einem selbst ausgewählten Buch vorzutragen. Bei der Titelauswahl wurde mit dem Drachenepos „Eragon“, dem Hexenbuch „Ein Mädchen namens Willow“ oder der mit Tieren sprechenden „Liliana Susewind“ eine Tendenz zu fantastischer Literatur deutlich, jedoch fehlte auch mit den „Drei Ausrufezeichen“ das Detektivbuch nicht. „Caroline – Die Verschwörung im Schloss“ entführte die Zuhörer sogar ins 18. Jahrhundert zu Napoleon.

Schwieriger wurde es dann im zweiten Teil, als die SchülerInnen einen ihnen unbekannten Text vorlesen mussten, den die Lehrer im Vorfeld ausgewählt hatten. In diesem Jahr stammten die Passagen aus dem Kinderkrimi „William Wenton“ von Bobbie Peers.

Am Ende lag Magdalena Huber aus der Klasse 6 e mit einem knappen Punktevorsprung an erster Stelle und konnte sich somit einen Platz im Kreisentscheid sichern. Die überwältigte Siegerin nahm nach Ende der Punkteauszählung ihre Urkunde entgegen und erhielt gemeinsam mit ihren Mitstreitern ein kleines Präsent, welches nach Worten der Anerkennung von Konrektorin Helene Sondermaier überreicht wurde.

Angelika Goldmann

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